Eritrea: Ernährungssicherung für bedürftige Familien in Folge von COVID-19-Pandemie und Heuschreckenplage

Fotos: Caritas international

Bereits vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie gab es in Eritrea einen chronischen Nahrungsmittelmangel. Zudem ist Eritrea immer stärker von der Heuschreckenplage betroffen, die in den ostafrikanischen Ländern schwere Schäden anrichtet. Die für die Menschen in Eritrea so dringend notwendigen Ernten werden vernichtet.

Die Partnerorganisation von Caritas international in Eritrea ist die Catholic Eparchy of Keren. Diese mit den lokalen Verhältnissen vertraute Organisation kümmert sich um die Nahrungsmittelverteilung an 1.500 besonders von der Pandemie betroffene und gefährdete Familien. Es werden Grundnahrungsmittel wie Getreide, Linsen, Kichererbsen und Pflanzenöl verteilt, pro Haushalt und Monat 35 Kilogramm. Damit können ca. 60 Prozent des monatlichen Grundbedarfs einer Familie gedeckt werden.

Das Projekt wird mit 75.000 Euro aus Mitteln der Redel Stiftung gefördert.